Altes Wurzelgemüse, Rüben und Knollen

Der (meteorologische) Frühling hat (am 1. März) begonnen und somit auch die neue Gartensaison.

Wie immer ist die Lust nach Frischem (und Gesundem) unbändig, sowohl im Garten als auch in der Küche.
Die Gartenküche nimmt langsam ihren Betrieb auf.

Altes Wurzelgemüse ist wieder in Mode gekommen.
Wurzelpetersilie und Pastinake gibt es derzeit auf den Bauernmärkten frisch, Speiserüben und Karotten kommen aus dem Winterlager.

Die aus dem Mittelmeergebiet stammende Wurzelpetersilie (Petroselinum crispum) enthält fast 3 x so viel Vitamin C wie ihre etwas dickere Verwandte, die Pastinake (Pastinake sativa). Die Pastinake hat einen nussigen, süßen Geschmack, ist reich an Ballaststoffen und macht lange satt.

Im Folgenden ein Vergleich der Nährwerte: 100 g Wurzelpetersilie haben 20 Kilokalorien, Karotte 35, Pastinake 64 und Süßkartoffel 84.

Hier ein Rezept für Sellerieschnitzel, welches sehr fein schmeckt:
Den Sellerie schälen und in fingerdicke Scheiben schneiden.
Ca. 4 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Abtropfen lassen, in Mehl wenden, durch eine Mischung aus Ei und Milch ziehen, in Semmelbröseln wenden.
In Pflanzenöl ca. 4 bis 5 Minuten goldgelb anbraten. Mit einer Zitronenscheibe garnieren.

Mein Lieblingsrezept ist allerdings Pastinakenpüree, das gut zu Fleisch und Fisch passt.
Pastinaken (oder auch Petersilienwurzel) schälen, in kleine Scheiben schneiden, in Pflanzenöl andünsten,  mit Gemüsebrühe aufgießen, hier eignet sich ganz wunderbar die kürzlich eingestellte Gemüsepaste www.rathgeber-balance.de/bloggen/gartenkueche/gemuesepaste-mit-salz-konserviert/,  ca. 10 Minuten weichdünsten. Bei Bedarf etwas (Koch-) Sahne  oder Milch hinzugeben, mit grob gemahlenem Pfeffer und frischem Muskat (und fein geschnittener Petersilie) würzen, danach pürieren.

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