Kräuterpaste (Gewürzpaste)

Da der Garten immer noch viele Schätze bietet, insbesondere in den Kräuterbeeten, sind selbst gemachte Kräuterpasten (Gewürzpasten) eine feine Möglichkeit, zu konservieren.
Durch die Zugabe von (ein wenig)  Salz und Öl bleibt auch das Aroma erhalten.

Am besten werden die Kräuter am späten Vormittag geerntet. Dann ist das Laub trocken und der Gehalt an Inhaltsstoffen (ätherische Öle) am höchsten.
Entweder auf einem Brett trocknen lassen oder schonend im Backofen bei Heißluft ca. 50 °.

Grundrezept:
ca. 100 g Kräuter nach Belieben – pur oder gemischt
ca. 100 ml Öl
1 TL Salz

Und so habe ich es gemacht:
Die trockenen Kräuter verlesen, hacken, je nach Belieben eher grob oder fein, oder im Mixer zerkleinern.
Dann mit ein wenig Salz und dem Öl (geschmacktsneutrales Öl, ich habe Rapsöl gewählt)  vermischen und solange rühren, bis keine Luftbläschen mehr in der Paste sind.

In ein Gläschen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren, wo es sich lange hält.

Die Paste kann als Gewürz für Soßen (Tomatensaucen) verwendet werden, für Salatdressing, Pasta, Aufläufe, Pizza, zum Marinieren, für Fleischragouts, Gemüsepfannen…

Der Duft, der beim Trocknen entsteht, ist nicht unbeachtlich.

In meiner Mischung sind Bohnenkraut, Oregano, Liebstöckl, Kümmel, Rosmarin, Schnittsellerie, Thymian, Petersilie, Schnittknoblauch,…  enthalten.

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