Quittenbrot

Quittenbrot  oder Quittenkonfekt ist eine gesundere Nascherei, die sehr schön in die Herbstzeit und den nahenden Advent passt.
Das dafür notwendige Quittenmus entsteht bei der Herstellung von Quittengelee. Es wäre schade, das Nebenprodukt nicht zu verwerten.

Man nennt es auch Fruchtleder oder Fruchtpastete, was nicht nur schmeckt, sondern auch voll guter Nährstoffe ist.
Je nach Zuckergehalt hat der Quittenkonfekt eine säuerliche Note und ist ein wenig zäh. Daher auch der Name Fruchtleder.

Hier zur Orientierung ein Grundrezept:
500 g Quittenmus (aus den Rückständen der Geleebereitung)
500 g Zucker
1 Vanilleschote oder etwas Zitronenschale

Viele Rezepte kommen aber auch mit bedeutend weniger Zucker aus, ein Teil des (braunen) Zuckers kann durch pürierte Datteln, durch Honig oder Agavendicksaft ersetzt werden.
Pasteten mit höherem Zuckergehalt werden schneller steif.

Bei weniger Zucker empfiehlt es sich, das gründlich pürierte Fruchtmus in einem großen Topf länger köcheln zu lassen. Und dabei kontinuierlich zu rühren, so dass die Masse nicht am Boden ansetzt. Wenn es zu blubbern beginnt, wird die Hitze zurückgenommen.
Sobald die Masse „zeichnet“, wird sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder den Dörreinsatz des Dörrgerätes ca. 1 cm hoch gegeben. Mit dem Teigschaber glattstreichen.

Im Dörrgerät für ca. 6 Stunden bei 50 Grad trocknen lassen. Bei Bedarf ca. 2 Stunden weitertrocknen. Es soll sich gut vom Backpapier lösen lassen.

Anschließend in Rauten, Streifen oder Quadrate schneiden (geht auch sehr gut mit der Haushaltsküchenschere).
Bei dünnem Fruchtleder kann auch mit kleinen Förmchen ausgestochen werden, was Kinder erfreut.

Im Ofen werden ca. 50 Grad Heißluft empfohlen. Dabei unbedingt immer wieder die Ofentür öffnen, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Danach nachtrocknen lassen.

Das Quittenbrot kann auch in Kokosflocken oder braunem Rohzucker gewälzt werden.
Zwischen Backpapier geschichtet in gut verschlossenen Blechdosen aufbewahren.

 

 

 

 

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