Minz-Balsam

Libelle… eine sanfte Alternative zum Entspannen von verkrampften Muskeln, schmerzstillend…
Quelle: Landapotheke – Heilen nach alter Tradition – Sommer/Herbst/4-2014

Aus aktuellem Anlass (kleiner Ausrutscher auf Glatteis bei sportlicher Aktivität…) habe ich einen bereits im Sommer hergestellten Minz-Balsam getestet als sanfte Alternative, den Heilungsprozess zu unterstützen.

Der Balsam ist sehr einfach in der Zubereitung und basiert auf der Heilkraft der Pfefferminze (Mentha piperita).

Das ätherische Öl wird durch Wasserdampfdestillation aus dem blühenden Kraut gewonnen.
Es wird eingesetzt unter anderem bei Erkältungen, Husten, Kopfschmerzen, Übelkeit.

Nebenwirkungen: Pfefferminzöl kann die Haut reizen, vor allen Dingen aber Schleimhäute und die Augen. Abhilfe durch Auswaschen mit fettem Öl und anschließendem Spülen mit Wasser (Prof. Wabner – Schriftenreihe etherische Öle für Therapie, Kosmetik und Parfümerie, Psychische Wirkung von etherischen Ölen).

Und so habe ich es gemacht:
Nach Anleitung (ich habe vom hier angegebenen Rezept die Hälfte genommen)

3,0 g Bienenwachs und 2,0 g Lanolin anhydrid (Wollwachs) mit 25 g Pflanzenöl

in ein Gläschen geben und im Wasserbad schmelzen.
Dabei habe ich eine Mischung aus Mandelöl, Arnikaöl und selbst hergestelltem Lavendelöl (Mazerat aus Lavendel in Jojobaöl) verwendet.

MinzbalsamNun die Masse etwas abkühlen lassen, 50 Tropfen ätherisches Minzöl hinzugeben und gut verrühren.
In ein Töpfchen abfüllen und beschriften.

Bitte Vorsicht, der Minz-Balsam ist sehr kräftig und sollte kleinflächig auf die schmerzenden Stellen aufgetragen werden.
Anschließend gründlich Hände waschen.

Er gefällt mir gut, der Balsam, und in Verbindung mit Wärme (Wärmflasche oder Heizkissen) scheint er zu lindern.

Da das im Sommer gewonnene Lavendelmazerat kräftig im Einsatz ist, bin ich nun sehr froh darüber, so viele Lavendelpflanzen in die neuen Kräuterbeete gesetzt zu haben…

KräuterbeeteDie Kräuterbeete habe ich nach Vorbild des Botanischen Gartens München  (Bild Kräuterbeete ätherische Öle) reichlich mit Reisig gegen Kälte abgedeckt.

Und genauso gut gefällt mir auch die Vorstellung eines Minzbalsams als „Gärtnerbalsam“ bei Verspannungen nach (zu) ausgiebiger Gartenarbeit …

 

 

 

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