Bärlauch-Salz

Bald beginnt Bärlauch zu blühen und dann ist Zeit vorbei, um ihn in der Naturküche zu verarbeiten.
Heuer möchte ich eine kleine Menge Bärlauchsalz selbst herstellen.

Es sind für mich die kleinen „Highlights“ im Alltag, die ein wenig Abwechslung bringen.
Außerdem ist es ein befriedigendes Gefühl, aus dem Gewürzschrank sein selbst fabriziertes Thymian- oder Bärlauchsalz herauszuholen oder Rosenpfeffer aus der Mühle, um Gerichte zu verfeinern.
Unbehandelt und mit überschaubaren Inhaltstoffen.
Natürlich mit einigem Aufwand verbunden, aber das macht das Gartenküchen-Produkt  auch so kostbar.

Für Bärlauchsalz werden Bärlauchblätter vor der Blüte geerntet.

Grundrezept:
500 g grobes Meersalz
100 g Bärlauch

Und so habe ich es gemacht:
Bärlauchblätter abschneiden, an der Sonne trocknen lassen.
Abwiegen, In Streifen schneiden, anschließend in einen kleinen Mixer geben und gut zerkleinern.
Nun das Salz im entsprechenden Verhälntis zugeben und alles gründlich mixen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, auf mittlerer Schiene bei Heißluft 60 ° sanft trocknen lassen.
Drei Stunden hat der Prozess gedauert, dabei habe ich immer wieder mit einer Gabel zerkleinert und gelockert und die Masse dabei gewendet. In der Zeit kann auch Feuchtigkeit entweichen.
Ich habe das Bärlauchsalz übernacht auf frischem Backpapier offen trocknen lassen, dann in ein Glas gefüllt.

Die Geruchsentwicklung beim Trocknen war moderat. Ein leichte Duft nach Bärlauch, der zum Frühling gehört.
Bärlauchsalz ist nach Veilchenblüten-Essig bereits das  zweite Produkt aus meiner Gartenküche.

Nun aber duftet der Flieder betörend, weiter geht’s im Naturkalender, der den Rhythmus vorgibt und das Gartenjahr in Stationen gliedert.

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