November

November nimmt auf der Beliebtheitsskala der  Monate im Jahreskreis den letzten Platz ein.

Der Monat ist mit negativ wirkenden Bildern verbunden; immer kürzer werdende Tage, fehlendes Licht, Nebel, der sich zäh hält.
Die Farben verblassen, Bäume werden kahl, Natur zieht sich zurück.
Sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche ist November ein Monat des Gedenkens an die Verstorbenen.

November ist aber auch die Zeit, in der hauchfeine Geflechte aus Spinnweben auf den Zweigen der Immergrünen sitzen, die der Tau, die Feuchtigkeit des Nebels oder gar Frost zum Funkeln bringt.

November-Grau wird so manches Mal durchbrochen von Highlights: seidige Fäden, die sich zwischen Zweigen spannen. Die korallroten Früchte des Pfaffenhütchens scheinen zu schweben. Schräg einfallendes Licht lässt die winzigen  Wassertröpfen leuchten.

Mitte November – traditionell nach dem Totensonntag – wird begonnen, den Garten oder Balkon vorweihnachtlich zu schmücken vielleicht mit Materialien aus der Natur.

Ob nun Moos, Zapfen,  Flechten, Beeren oder Zweige, die Deko bringt ein Stück Natur ins Zuhause.
Birkenscheiben sehen hübsch aus als Untersetzer für Kerzen draußen auf dem Terrassentisch, das Windlicht umwickelt mit Borke oder auch nur ein stabiles Glas, in dem Heckenrosenzweige stecken.
Als dies verbreitet eine wohlige Atmosphäre.
Auch die Kerzen und  duftenden Teelichter im Wohnraum, wenn die Dämmerung  früh einsetzt.
Vielleicht funkeln schon die ersten Lichterketten.

Das „Adventstablett „ ist dieses Jahr mit graubraunen Stumpenkerzen bestückt. Zwischen den Kerzen schlängen sich dünne Lärchenzweige, die sich gut zum Naturbasteln eignen. Sie sehen wie feine Perlenschnüre aus.
Die Deko-Sternchen sind aus weißem Bienenwachs gegossen und mit ätherischem Nelkenknospenöl beduftet.
Noch schlichter geht es kaum und dennoch sieht das natürliche Arrangement sehr schön aus.

November, die Zeit von Dominosteinen und Lebkuchen, den ersten Plätzchen, von Mandarinen, Feigen und von Datteln, die dieses Mal mit feiner Zartbitterschokolade überzogen werden.

Zutaten:
Entsteinte Datteln, eine Tafel Zartbitterschokolade, gehackte Mandeln, Walnüsse, Kokosraspeln.

In der Mikrowelle bei 600 Watt zusammen mit ein wenig Kokosöl ässt sich die Schokolade leicht schmelzen, dabei umrühren.
Die Datteln in die flüssige Schokolade tauchen, mit einem Teelöffel herausnehmen und mit Walnusskernen belegen, mit kleinen gehackten Mandeln oder mit Kokosraspeln bestreuen.

Die Süße der Dattel harmoniert ganz wunderbar mit dem Edelbitteraroma der Schokolade. Auch die knackige Hülle der Schokolade passt gut zum fruchtigen Kern, der wie eine edle Praline schmeckt.

Die „Pralinen“, in kleinen Förmchen drapiert,  eignen sich gut als Geschenkidee.

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