Meteorologischer Frühlingsanfang

Der späte und lang anhaltende Wintereinbruch hat mindestens drei Wochen Aufschub geschenkt, bevor es mit der Gartenarbeit losgehen wird.

Gestern am 01. März 2018 war meteorologischer Frühlingsanfang, auch wenn die klirrende Kälte mit trockener Kaltluft aus der Arktis etwas anderes verheißt.

Die Seen frieren nacheinander zu, ich bin gespannt, ob sich das Eis auf den Baggerseen in eine tragfähige Fläche verwandeln wird, da die noch junge Märzsonne dann doch Kraft hat.

Auf dem Nymphenburger Schlosskanal herrscht längst reges Treiben mit Eisstockschießen und Eislaufen auch mit einer Flutlichtanlage bis in die späteren Abendstunden hinein.

Im Garten sind alle Wasserflächen gefroren. Der Wasserfall ist zu einer dicken Eisschicht erstarrt, das unterirdische Plätschern hat einen dumpfen Ton.

 

Für die Kleinsten im Garten ist gesorgt.
Vogelfutter-Rosetten aus Kokosöl mit ein wenig Speiseöl vermengt und einer feinen Körner-/Kräutermischung sollen am Geheimplatz, den nur Amseln, Meisen und co. kennen, den schlimmsten Hunger stillen.
Das geschmolzene Fett mit der Körnermischung kommt in eine Silikonform und wird für ein paar  Minuten ins Gefrierfach gegeben. Danach können die festen Melts entnommen werden.

Viel ist nicht zu sehen derzeit im Garten, da alles unter einer Schneedecke verborgen ist.
Der Rosmarin schaut allerdings recht frisch aus seinem Winterpelz hervor.

 

Derzeit ist sie völlig außer Konkurrenz, die erstarrte Teichpflanze, aber das wird sich rasch ändern, wenn die bunten Frühlingsblüher in den Vordergrund drängen.

 

Auf der Fensterbank wird bereits um die besten Plätze gerangelt.

Levkojen werden wie immer ins Gemüsebeet einziehen, wo sie für Farbtupfer und ein wenig Duft (in den Abendstunden) sorgen.

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