„Drüben im Garten“ – Teil II

RoseEin Abschnitt geht zu Ende und ich sollte froh sein, bin aber – wie immer in solch Situationen – ein wenig wehmütig gestimmt.

Es war eine spannende Zeit, vier Monate lang den Garten „drüben“ zu begleiten und zu unterstützen, wie er sich nach und nach entwickelt hat. Dabei wurde versucht, den Naturgartencharakter zu erhalten.

In Ruhe wurde geplant und in verschiedenen Phasen gepflanzt, wobei vieles aus alten Beständen ist und wir mussten nicht eine Pflanze – trotz hoher Temperaturen – einbüßen.

BrunnenErst wurde verschiedenste Gehölze gesetzt mit vielen Bodendeckerrosen, die nun ein wenig bäuerlich anmuten.

Die versetzten Rosen sind meine ganze Freude, da sie nach einem Wachstumsstopp schöner denn je blühen. Der Standort in der „Sonnenloge“ ist nun optimal…

Dann kam eine Phase, in der ich großzügig Waldreben gepflanzt habe zum Beranken von Zäunen, Rispenhortensien zu Rhododendren, wobei sich das cremige Weiß hübsch von der dunklen Kulisse abhebt.

Ein Höhepunkt war es ganz sicherlich, die Gemüsepflanzen zu setzen zwischen Sommerblumen wie Zinnien und Dahlien, die Kräuter in die Kräuterbeete. Auch die versetzte Prachtkerze ‚Gaura lindheimeri‘ blüht nun wieder.

Viel habe ich gewerkelt und vor allen Dingen aus der Moosfläche eine mehr oder weniger ansehnliche Wiese gemacht. Der Handvertikutierer hat sich dabei bewährt, da so der tägliche Umfang begrenzt war und ist.

TeichDer ursprünglich geplante „Tümpel“ hat sich zu einem wahren Schmuckstück entwickelt.
Der Teich liegt leicht erhöht durch den Aushub, hat einen kleinen Wasserfall aus Quarzit-Bruchsteinen, das Geräusch des Plätscherns ist beruhigend.

Die Stauden für die verschiedenen Zonen sind einfach nur wunderbar.
Um oben gehen zu können, sind Steine aus bräunlichem Gneis aufgelegt. Noch muss der Rasensamen aufgehen, der bis an den Rand gesät wurde.

TeichJetzt heißt es wieder in die Normalität zurückzufinden und das zu „schätzen“, was ringsum geboten wird…

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