Erfrischende Kräuterdrinks – Rosen-Erdbeer-Minze-Bowle (alkoholfrei)

PurpursonnenhutDer heutige Tag zum Sommeranfang ist kalendarisch dafür geeignet, um ein neues Rezept auszuprobieren. Ein weiteres wird später folgen (Kräuter-Eistee).

Sie stammen aus einer Reihe von Rezepten (Quelle) aus „Wir in Bayern“ – Bayerisches Fernsehen – Service Kräuter – von Monika Engelmann.

Das Wetter entspricht im Moment allerdings nicht unbedingt der Vorstellung eines typischen Sommertages.
Der Himmel ist wolkenverhangen, es herrschen frische Temperaturen, ab und zu fällt auch noch Regen.

Es ist – zumindest für mich – ein Tag, der mehr als deutlich signalisiert, dass es auf die zweite Hälfe des Jahres zugeht.

Halbzeit und gar Führungswechsel, was den stetigen Wettkampf zwischen „Zeit“ und mir betrifft?
Die Zeit gewinnt wie üblich mit einem knappen Vorsprung und ich „laufe“ schnell hinterher… gerade noch geschafft.

Darum ist es umso wichtiger, möglichst viele Momente in freier Natur „wahrzunehmen“ – wie durch die Linse meines Fotoapparates – und festzuhalten.
Zwischenzeitlich weiß ich aber ganz sicher, dass sich alles wiederholt und die sich stetig verändernde Natur, oftmals nur an winzigen Details erkennbar, immer wieder aufs Neue überzeugt.

PrachtkerzeRosen blühen, wenn auch weniger üppig als zuvor, Bauern- und Rispenhortensien beginnen aufzublühen. Die frisch angelegten Kräuterbeete haben sich zwischen wärmenden Steinen gut entwickelt.

Purpursonnenhut und zierliche Prachtkerzen (Gaura lindheimeri, Bild) fügen sich wie gewünscht unauffällig ein.

Und natürlich macht Lavendel auf sich aufmerksam, optisch harmonisiert er sehr gut mit Kohlrabiblättern, die dunkellila geadert sind, und vielleicht ist dieses (eher ungewöhnliche) Duo der Grund, dass sich keine Schnecke blicken lässt?

LavendelDas Kräuterbeet liegt aber auch sehr trocken im karstigen, noch unfertigen Teil des (neuen) Gartens.

 

 

Kräuter, Rosen, … Minze, Zitronenmelisse, Indianernessel (Monarda fistulosa) eine Präriestaude, Estragon … die Anleitungen für die Drinks kommen wie gerufen.
Es macht Spaß, frisch aufgeblühte Rosen zu pflücken und zur Abwechslung kulinarisch weiterzuverwenden.

Da Minze dazu neigt, stark zu wuchern, wächst sie zum Teil in Töpfen und sieht dekorativ aus. Allerdings besteht sie auch auf einer gehörigen Portion Wasser, was anstrengend sein kann bei all meinen Zöglingen im nun größeren Garten.

Hier die Zutaten für die Rosen-Erdbeer-Minze Bowle:
150 g Erdbeeren
500 ml Apfelsaft
500 ml Mineralwasser
Saft einer halben Zitrone
2 EL Zucker
2 EL Rosenwasser
1 Handvoll Pfefferminzblätter
Eiswürfel

Zum Ausprobieren habe ich von allem die Hälfte genommen.

RosenwasserRosenwasser kann man in der Apotheke in kleinen Fläschchen kaufen, manchmal steht es auch bei den Backwaren.
Da ich keines vorrätig hatte, habe ich mit dem kleinen Espressokännchen einen Rosensud hergestellt, genauso geht es, einen Aufguss zu machen.

Und so wird es gemacht:
BowleErdbeeren waschen, in Scheiben schneiden.
Von den Rosenblättern die bitteren Blattenden schneiden.
Erdbeeren, Rosenblätter, Rosenwasser, Zucker, Zitrone, Pfefferminzblätter in ein großes Gefäß geben.

Zugedeckt etwa eine Stunde ziehen lassen.
fertige BowleAnschließend mit Mineralwasser auffüllen und bei Bedarf Eiswürfel hinzugeben.
Die Bowle schmeckt fruchtig süß nach Erdbeere und wie so oft hat Optik hier eine große Rolle gespielt.

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